Dörrfleisch selbst gemacht

Dörrfleisch einfach selbst gemacht!

[WERBUNG da Markennennung] Produkttest – Dörrautomat von Aicok (hier)* [Selbstgekauft]

In diesem Beitrag werden wir euch von unseren Erfahrungen mit einem Dörrautomat berichten.

Wir haben im Alltag und Training einen ziemlich großen Verbrauch an Leckerli und in der Nähe nicht so wirklich viel Auswahl an hochwertigen Produkten, die sich von der Größe und Konsistenz fürs Training eignen. Schon länger schwirrte uns der Gedanke im Kopf, uns einen Dörrautomat zuzulegen, um so selbst unsere hochwertigen Leckerchen herstellen zu können. Da weiß man wenigstens wirklich, was drin steckt, ohne Zusatzstoffe, etc.

Auf der Suche nach einem Dörrgerät bin ich auf viele verschiedene Angebote gestoßen, die Preise schwanken sehr stark zwischen knapp 30 Euro bishin zu 180 Euro. So viel wollten wir nun nicht ausgeben und haben uns für das Modell von Aicok entschieden. Das hat Lando dann zum Geburtstag bekommen 🙂

Kurz zum Dörrautomat:

  • BPA Frei
  • Temperatur von 35-70°C einstellbar
  • 5 Etagen
  • bis zu 72 Stunden Laufzeit
  • mit Zeitschaltuhr
  • 240 Watt

Der Dörrautomat hat 5 Etagen, auf denen man das Fleisch oder Obst verteilen kann. Die Bedienungsanleitung/Rezeptheft kann man leider nicht wirklich gebrauchen, da die deutsche Übersetzung komplett unverständlich ist 😀 Dafür ist die Bedienung sehr einfach. Man hat einen Knopf zum Anschalten und kann den Timer und die Gradzahl anpassen. Die Voreinstellungen sind 8 Stunden bei 35°C.

Zubereitung/Verarbeitung:

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=7b5uRroZ2b8

Wir haben uns für Mini-Hähnchen-Steaks (400g) entschieden und das Fleisch in kleine und dünne Streifen geschnitten. Da es mir noch etwas zu dick war, habe ich es noch platt geklopft. Der Inhalt der Packung hat genau in den Dörrautomat gepasst.
Da gerade die Sonne geschienen hat, hab ich das Fleisch vorher ca. eine halbe Stunde in der Sonne antrocknen lassen.

Anschließend kam das Fleisch für 8 Stunden bei 40°C in den Dörrautomat.

Zwischendurch habe ich immer mal wieder reingeschaut, die Etagen getauscht und das Fleisch umgedreht, was man wahrscheinlich gar nicht machen muss, aber ich bin einfach so neugierig 😀  Nach 6-7 Stunden waren die ersten ganz dünnen Streifen schon fertig und ich hab sie schon vorher rausgenommen. Nach 8 Stunden piept der Automat und schaltet sich dann aus.
Das gedörrte Fleisch habe ich auf Küchenpapier ausgelegt und noch über Nacht an der Luft trocknen lassen, da einige dickere Stellen noch nicht 100% getrocknet waren. Man kann es natürlich auch einfach länger im Dörrautomat lassen.

Anschließend das Fleisch in die gewünschte Größe schneiden und fertig ist der Trainingssnack!

Wir lagern das Fleisch in einer geschlossenen Dose mit einem Reissäckchen, damit die eventuelle Feuchtigkeit entzogen wird.

Aus den 400g Fleisch wurden 117g Leckerli.

Kostenrechnung:

Hier kommt der für viele interessanteste Punkt: Der Preis. Lohnt sich das?

Der Dörrautomat kostet ca. 40 €

Fleisch (variiert je nach Art und Qualität): unsere Mini-Hähnchen-Steaks 400g-Packung: 2,59 €

Strom: 0,576 € für 8 Stunden
-> Der durchschnittliche Strompreis 2018 liegt bei 30 Cent pro kWh.
Verbrauch des Geräts: 240 W * 8 h = 1920 Wh = 1,920 kWh
Stromkosten: 0,3 € * 1,920 kWh = 0,576 €.

Fazit:

Wir sind mit dem Dörrautomat sehr zufrieden. Es macht einen guten und hochwertigen Eindruck, gerade bei dem doch eher niedrigen Preis sind wir echt überrascht von der Qualität. Einen Pluspunkt gibt es fürs Aussehen – irgendwie sieht es ja schick aus, oder? 😀
Der Automat ist eigentlich nicht besonders laut, könnte allerdings ein bisschen leiser sein, oder man schließt einfach die Tür 😀
Arbeitsaufwand zum Schneiden waren ca. 15 min.
Hinterher hatten wir 117 g Leckerli aus hochwertigem Fleisch, ohne Zusätze jeglicher Art für ca. 3,20 € (Dörrautomat nicht mit einberechnet 😀 )
Würde man allerdings andere Sorten Fleisch nehmen, wird das ganze teurer.

Trainigssnacks aus gedörrtem Fleisch werden meistens in 70 g Packungen für 1,99-2,99 € verkauft. Man spart also ca. 13 cent bis 1,80 Euro.

Insgesamt finde ich Dörren eine super Möglichkeit, seine Leckerli selbst herzustellen, besonders für Allergie-Hunde, da man so individuell auf seinen Hund eingehen kann. Zudem weiß man wirklich, was drin steckt.

Dennoch würde es sich wahrscheinlich eher lohnen, wenn man auch vor hat, Obst und Gemüse zu dörren.

Wir hoffen, euch konnte dieser Beitrag in eurer Entscheidung weiterhelfen.
Liebe Grüße,
Lando & Sophia

 

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