Upcycling Knochenkissen / -spielzeug

Jetzt, wo es draußen wieder etwas kälter wird und man nicht mehr ganz so viel Zeit im freien verbringt, hat man wieder mehr Zeit für kleine DIY-Projekte. Als wir am Wochenende etwas ausgemistet haben, sind mir ein paar alte Jeanshosen in die Hände gefallen und mir kam die Idee, ein paar Knochenkissen bzw. Spielzeuge für Lando daraus zu machen.

Die ein oder andere unter euch wird es vielleicht kennen, dass Jeanshosen mit der Zeit gerne mal zwischen den Oberschenkeln den Geist aufgeben. So kann man die Hose nicht mehr tragen, verkaufen oder spenden. Zu schade zum wegschmeißen ist der Stoff trotzdem und da ich sowieso ein großer Fan von Upcycling bin, hebe ich die Stoffe gerne für ein paar DIYs auf. Aus einer alten Jeanshose habe ich bereits ein Halstuch für Lando genäht.

Heute soll es aber um diese coolen Jeans-Knochenkissen gehen. (Natürlich könnt ihr auch jeden anderen Stoff eurer Wahl nehmen).

Was ihr sonst noch braucht:
Papier, Kugelschreiber/Stoffkreide, Schere, Nadel & Faden, evtl. eine Nähmaschine und Füllwatte. Entweder man kauft sich Füllwatte oder nimmt ein altes Kissen oder Plüschtier auseinander.

Schritt 1: Form aufmalen und ausschneiden

Am besten knickt ihr hierfür ein Blatt in der Mitte und malt euch die halbe Knochenform so auf, wie sie euch gefällt. Achtet dabei auch auf die Größe, damit es für euren Stoff passt. Für das Nähen benötigt man noch ca. 0,75cm Nahtzugabe an allen Rändern.

 

Schritt 2: Hose zerschneiden und Umrisse übertragen

Der schwierigste Schritt war es, mich dazu zu überwinden, die Hose zu zerschneiden. Dann legt ihr eure Vorlage auf die Hose und malt je nach Stofffarbe entweder mit einem Kugelschreiber oder einer Stoffkreide drumherum und schneidet das ganze mit genügend Nahtzugabe (ca. 0,75cm) aus. Ach ja, ihr braucht das ganze natürlich jeweils 2 mal pro Knochen.

 

Schritt 3: Feststecken

Nun muss das ganze festgesteckt werden. Dazu die Stoffe von rechts aufeinander legen, sodass die schönen Seiten aufeinander liegen. Am besten sucht ihr euch markante Stellen aus und steckt die Stoffe mit der Stecknadel so zusammen, dass Linie auf Linie liegt.

 

Schritt 4: Zusammennähen

Jetzt wird das ganze einfach auf der Linie zusammengenäht. An einer der längeren Seiten des Knochen lasst ihr je ca. 3-5cm frei, damit ihr den Stoff wenden könnt. Anfang und Ende schön verriegeln. Ihr könnt es entweder mit einer Nähmaschine nähen oder per Hand.

 

Schritt 5: Feinschliff

Nun kann der überschüssige Rand der Nahtzugabe grob etwas abgeschnitten und in den Kurven des Knochen kleine Schlitze in die Nahtzugabe geschnitten werden, damit es hinterher runder wird. Aber vorsichtig! Nicht über die Naht schneiden, sonst habt ihr ein Loch im Kissen (ist mir einmal passiert :D).

 

Schritt 6: Knochen wenden

Jetzt wird es etwas fummelig. Durch die freigelassene Öffnung muss der Stoff nun gewendet werden, damit die schöne Seite außen ist.

 

Schritt 7: Füllen und zusammennähen

Jetzt kann der Knochen mit der Watte gefüllt werden. Anschließend den Öffnung mit dem Matratzenstich zunähen, damit die Naht unsichtbar ist. Wer nicht weiß, wie der Matratzenstich geht, schaut mal bei YouTube, da gibt es gute und einfache Erklärungen.

Das war’s auch schon!

Noch ein kleiner Tipp: je fester der Jeansstoff ist, desto robuster werden die Knochen.

Vielleicht mögt ihr es ja nachmachen oder denkt an uns, wenn ihr eine alte Jeans findet. Verlinkt uns doch gerne bei Instagram auf euren fertigen Knochen!

Liebe Grüße,
Lando & Sophia

 

 

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