Zahnpflege mit der emmi®-pet Ultraschallzahnbürste

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Die Zahnpflege ist nicht nur bei Menschen wichtig. Auch bei Hunden sollte darauf geachtet werden, dass die Zähne gut gepflegt werden und es nicht zu Entzündungen im Maul kommt.

Seit einiger Zeit haben wir nun die Ultraschallzahnbürste von emmi®-pet im Test. Vor einigen Wochen erreichte uns ein tolles Paket von der Firma emmi®-ultrasonic, die uns zum Testen eine emmi®-pet Ultraschallzahnbürste zugeschickt haben. Über diese Kooperationsanfrage haben wir uns total gefreut, für den Grund muss ich einmal etwas weiter ausholen.

Seit Lando knapp 1,5 Jahre alt war ist uns aufgefallen, dass er bereits Zahnstein und Zahnverfärbungen hat und auch unsere Tierärztin hat uns empfohlen, ihm regelmäßig die Zähne zu putzen. Also haben wir angefangen, alle möglichen Zahnbürsten-Arten, Fingerüberzieher und Kratzer zu testen, auch extra Algenpulver gegen Zahnstein haben wir probiert, doch irgendwie hat alles nicht geholfen. Bei unserer Recherche, was es noch so gibt, sind wir dann zum ersten mal auf die emmi®-pet Ultraschallzahnbürste gestoßen, haben uns einige Berichte darüber durchgelesen und seit dem ging sie uns nicht mehr aus dem Kopf.

Bei einem Preis von knapp 200€ muss man schon genauer überlegen, ob man das investieren will. Auch wir waren uns nicht sicher, ob die Zahnbürste wirklich hält, was sie verspricht, und haben den Kauf immer weiter aufgeschoben. Da kam die Anfrage genau richtig!
Um euch bei der Entscheidung zu helfen, haben wir die emmi®-pet auf Herz und Nieren getestet.

Zum Produkt

Im Lieferumfang der emmi®-pet enthalten sind:

  • 1 x emmi®-pet Handteil
  • 1 x großer Aufsatz
  • 1 x kleiner Aufsatz
  • 1 x Ultraschall-Zahnpasta
  • 1 x Ladestation

Die emmi®-pet funktioniert mit Ultraschall. Dabei erreicht sie bis zu 96 Millionen Schwingungen pro Minute, die es ermöglichen, bewegungslos zu putzen und so auch in die Zahnzwischenräume zu gelangen. Laut emmi®-pet werden durch den Ultraschallaufsatz, die Ultraschallzahncreme und den Speichel diese Schwingungen im Maul auf die Zähne, das Zahnfleisch, den Gaumen und die Zunge übertragen. Bei der Anwendung bilden sich kleine Mikrobläschen, die dann implodieren und so Zahnstein, Plaque und Bakterien entfernen.

Ein Vorteil der emmi®-pet ist außerdem, dass sie geräusch- und bewegungslos ist, was gerade bei der Anwendung bei Tieren sehr hilfreich ist.

Eingewöhnung

Die Eingewöhnung fand bei uns mit einer Menge Leckerli und Geduld statt. Wie wir Lando an die Zahnbürste gewöhnt haben, könnt ihr in diesem Video sehen:

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Für uns war die Eingewöhnung an die Zahnbürste zugegebenermaßen sehr schwierig und Lando wollte sich das ganze nicht gefallen lassen. Dass man an seine Zähne will, fand er schon als Welpe total doof. Aber es hilft ja nichts. Wir sind sehr kleinschrittig vorgegangen und haben uns Sekunde für Sekunde vorgetastet. Dabei gingen einige Wochen drauf, da wir das auch nicht täglich mit Lando machen wollen, weil er sonst dazu neigt, abzuhauen, sich zu verstecken und zu wehren. Das Zähneputzen soll aber positiv sein (naja, so gut es eben geht).

Zwei Monate lang sind wir überhaupt nicht vorwärts gekommen, haben gerade mal mit Ach und Krach 15 Sekunden geschafft und konnten nur minimale Verbesserungen erkennen. Bis wir irgendwann auf die zündende Idee gekommen sind, es nicht im Stehen auf dem Kämmtisch zu probieren, sondern im Liegen auf dem Fußboden. Mit dem Kommando „Peng“ legt sich Lando auf die Seite, mit einem Bein kann ich ihn leicht fixieren und seinen Kopf auf meinem Fuß ablegen, um so an sein Maul zu kommen – man hat ja schließlich nur zwei Hände. Siehe da: diese Position ist die richtige für uns. Lando blieb ruhig liegen und wir konnten nun seine Zähne putzen und das länger als 15 Sekunden.

Damit ihr aber einschätzen könnt, ob sich der Kauf lohnt, haben wir im Vorfeld ein paar Fragen gesammelt, die wir nun beantworten möchten.

Wie schnell kann man Ergebnisse sehen?

Wann man die ersten Ergebnisse sieht, hängt davon ab, wie stark die Zähne verfärbt sind und wie viel Zahnstein der Hund hat. Wir konnten den Zahnstein an Landos Eckzahn in einer Sitzung nach 3 x 1-1,5 min an den Zahn halten leicht entfernen. Verfärbungen gehen nicht ganz so schnell weg. Da sieht man nach ein paar Anwendungen, dass es langsam „fleckig“ und etwas weniger wird.

Löst sich der Zahnstein von selbst oder muss man trotzdem abkratzen?

Durch das Putzen mit der Ultraschallzahnbürste wird der Zahnstein weicher. Je länger man die Bürste an den Zahn hält, desto weicher wird der Zahnstein und desto besser/schneller/einfacher löst er sich. Wenn man nicht 5 Minuten am Stück einen Zahn putzen will, kann man schon vorher versuchen, mit einem Kratzer oder dem Fingernagel den Zahnstein zu lösen. Bei uns ging es vorher mit dem Kratzer allein nicht ab, da der Zahnstein zu fest war, nach dem Beschallen mit der emmi®-pet, konnte man es ohne Probleme abkratzen bzw. musste man es nur abschieben.

Wie viel Zahnpasta braucht man?

Man braucht nicht allzu viel Zahnpasta. Wir haben immer so viel drauf gemacht, dass eine gute, leichte Schicht auf dem Bürstenkopf ist.

Akzeptanz des Hundes / Gewöhnung

Die Akzeptanz des Hundes bzw. die Eingewöhnung kann bei jedem Hund unterschiedlich lang dauern. Wir haben mit Lando einen Hund, bei dem das sehr lange gedauert hat, er mag es einfach nicht, wenn man an seinem Maul rumfummelt. Wichtig dabei ist, sich viel Zeit zu lassen, nicht zu schnell zu lange putzen, damit der Hund das Putzen nicht negativ verknüpft. Dazu haben wir immer eine Schale Leckerchen beim Putzen neben uns stehen, um ihn dafür zu belohnen.

Macht die Zahnbürste wirklich keine Geräusche?

Nein, die Zahnbürste ist komplett geräuschlos. Man hört nichts und sie bewegt sich nicht. Allein am grünen Licht kann man erkennen, dass die Zahnbürste an ist.

Wie lange hält das Ergebnis?

Landos einen Eckzahn haben wir gesondert als aller erstes sauber gemacht und wollen daran schauen, wie lange der Zahn so sauber bleibt. Der Zahn war quasi unser Versuchsobjekt. Am 02.07.2018 haben wir ihn von Zahnstein befreit und danach nicht mehr geputzt. Am 10.08.2018 war eine leichte Schicht auf dem Zahn zu erkennen, die nach einmal Putzen (ca. 1 min Zahnbürste an den Zahn halten) wieder verschwunden war.

Erreicht man die Innenseiten der Zähne?

Die Innenseiten der Zähne zu erreichen ist tatsächlich schwierig. Dazu muss der Hund das Maul offen halten, damit man mit der Zahnbürste die Zähne von innen putzen kann. Das muss man wahrscheinlich auch gut mit dem Hund üben, damit es für ihn nicht so unangenehm ist. Mit Lando sind wir noch nicht so weit, dass das klappen würde und konzentrieren uns zunächst auf die Außenseiten.

Kommt man mit der Zahnbürste gut an die Zähne?

Wir benutzen eigentlich nur den kleinen Bürstenkopf, da dieser für uns handlicher ist, um an die Zähne zu kommen. Allerdings finde ich es schwer, an andere Zähne als die oberen Eckzähne zu kommen, alleine ist das unmöglich, außer man hat vier Hände. Wir putzen Lando meistens zu zweit die Zähne. Einer hält seinen Kopf fest und zieht die Lefze nach hinten (hört sich jetzt brutaler an als es tatsächlich ist) und der andere hält die Zahnbürste an den Zahn.

Wie lange dauert das Putzen des gesamten Mauls?

Das hängt von mehreren Faktoren ab: Will man gleich das ganze Maul auf einmal Putzen? Wie stark ist der Zahnstein/die Verfärbung? Wenn die Zähne schon sauber sind, ist man in ca. 5 Minuten mit dem gesamten Maul durch. Da Lando ja Zahnstein und Verfärbungen hat, haben wir uns meistens auf einen Zahn oder einen Bereich konzentriert, den wir bei der jeweiligen Sitzung putzen wollen, damit das alles nicht zu lange dauert.

Wie lange hält der Akku?

Der Akku hält sehr lange. Wir konnten mehrere Wochen hintereinander putzen, ohne Aufladen zu müssen. In der Bedienungsanleitung ist allerdings auch extra vermerkt, dass die Zahnbürste nach dem Putzen einfach wieder auf die Ladestation gestellt werden kann, ohne dass es dem Akku schadet.
Beim Putzen schaltet sich die Zahnbürste nach ca. 5 min von selbst aus. Wenn man also länger putzt, sollte man zwischendurch mal schauen, ob das grüne Licht noch leuchtet.

Wie oft putzen wir?

Wir putzen 1-2 mal die Woche, meistens am Wochenende, wenn wir zu zweit Zeit haben.

Lohnt sich das?

Trotz unserer Startschwierigkeiten mit der Eingewöhnung sind wir mehr als zufrieden mit der emmi®-pet. Endlich hat sich der Zahnstein gelöst und die Verfärbungen sind weniger geworden. Wir können die emmi®-pet daher jedem ans Herz legen, dessen Hund Probleme mit Zahnstein und Verfärbungen hat (und auch den anderen schadet ein bisschen mehr Maulhygiene nicht, denn Vorsorge ist besser als Nachsorge). Der Preis ist zwar relativ hoch, aber das Ergebnis lohnt sich. Das einzige, was man dafür mitbringen sollte, ist Geduld und eine Belohnung für den Hund, damit das Zähneputzen gut in Erinnerung bleibt. Ein Helfer wäre auch nicht schlecht.
Wir werden uns demnächst auch nochmal neue Aufsätze für die Zahnbürste besorgen, dann können die Zweibeiner auch etwas Maulhygiene bei sich selbst betreiben.

Vorher-Nachher-Vergleich nach einer Sitzung

So sieht unser Ergebnis nach einer Sitzung aus, bei der wir den Fangzahn und die Prämolaren im Oberkiefer geputzt haben und anschließend mit einem Kratzer den weichen Zahnstein entfernt haben. Beim rechten Bild habe ich den Kontrast erhöht, damit man das Ergebnis besser erkennen kann.

Wir hoffen, der Beitrag ist für euch und eure Entscheidung hilfreich. Falls ihr noch Fragen habt, schreibt mir gerne bei Instagram, hier funktioniert die Kommentarfunktion im Moment leider nicht.

Vom 15.10.-29.10.2018 könnt ihr mit lando15 sogar 15% auf eure emmi®-pet sparen und direkt im Shop bestellen: www.emmi-pet.de

Liebe Grüße,
Sophia & Lando

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Dieser Beitrag ist in Kooperation mit emmi-pet entstanden.
Die Ultraschallzahnbürste wurde uns kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt.

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